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Einer von uns.
Für uns.

Steckbrief

  • Name: Martin Wagner
  • Alter: 39 Jahre
  • Familienstand:  Seit 2012 verheiratet, zwei Kinder
  • Ehefrau: Larisa Wagner, selbständige Friseurmeisterin
  • Konfession: Römisch-Katholisch
  • Beruf: Elektroingenieur, Technischer Betriebswirt
  • Position: Teamleiter Qualitätssicherung / Fa. Mennekes

Ich kandidiere parteilos, weil ich überzeugt bin: Lennestadt braucht keinen vorgegebenen Parteikurs – sondern einen angepassten Kurs für alle Menschen – Kinder, Erwachsene und Senioren.

Dabei ist mir wichtig, mit allen Fraktionen im Stadtrat – CDU, SPD und Grüne – auf Augenhöhe und lösungsorientiert zusammenzuarbeiten. Denn gute Politik entsteht nicht durch Parteigrenzen, sondern durch gemeinsame Verantwortung für unsere Stadt.

Wann entstand die Idee zu kandidieren und warum?

Mein Wunsch, in der Kommunalpolitik aktiv zu werden, besteht seit vielen Jahren. Ich habe mich kontinuierlich gefragt, wie ich mich sinnvoll für unsere Stadt einbringen kann. Durch mein Interesse an politischen Themen verfolge ich aufmerksam lokale und überregionale Entwicklungen und nehme seit Langem an Vorträgen und Veranstaltungen renommierter Politiker teil. 

Die Schließung der Geburtshilfe an unserem Krankenhaus war der Punkt, wo ich mir gesagt habe, ich würde gerne selbst Verantwortung übernehmen. Wir dürfen das nicht einfach so durchwinken lassen. Seitdem habe ich bei mehreren öffentlichen Ratssitzungen und Ausschüssen, sowie als Gast bei Fraktionssitzungen teilgenommen.

Auf der Kommunionsfeier meines Patensohns Marin fiel bei einer kontroversen Diskussion über die aktuelle Situation des Krankenhauses die Aussage, ich könnte ja als Bürgermeister kandidieren, wenn ich was bewegen möchte.

Die nachgelagerten Reaktionen waren quer durch die Bank positiv, und das auch nachdem die aufgeheiterte Stimmung dieses Tages in den folgenden Wochen verflogen war. Fast alle haben gesagt: „Das ist dein Ding, das passt zu dir, zieh das durch!“

Gesundheit

Die Ankündigung des Krankenhausträgers GFO am 18.06.2024 zur Schließung war für mich ein Schock. Hier war für mich der Zeitpunkt gekommen, an dem ich mir gesagt habe, ich würde gerne selbst Verantwortung übernehmen. Wir dürfen das nicht einfach so durchwinken lassen! Diese Entscheidung wird Auswirkungen für alle haben – auch für diejenigen, die gerade keine Familie planen.

In den darauffolgenden Tagen und Wochen engagierte ich mich stark im privaten Umfeld, indem ich für die Unterzeichnung der Online-Petition warb, sowie versuchte möglichst viele Personen zur Mahnwache und öffentlichen Ratssitzung am 27.06. zu motivieren. Ich dachte mir, dass bei so einem wichtigen Thema sicherlich sehr viele Bürgerinnen und Bürger zusammen kommen und friedlich protestieren – leider wurde ich hierbei enttäuscht. Zur Mahnwache, die sich über den gesamten Nachmittag erstreckte, erschienen lediglich 350 Personen, obwohl das Einzugsgebiet mindestens 60.000 Menschen abdeckt.

Bei der öffentlichen Ratssitzung waren leider auch noch ausreichend Stühle im Gastbereich frei. Die Diskussion würde ich als ausführlich, aber wenig spektakulär bezeichnen. Die Tatsache, dass man mit Geburten kein Geld verdienen könne, wurde mehr oder weniger hingenommen. Es mag mein persönliches Empfinden gewesen sein, aber Herr Heinz Vollmer (SPD) ist mir hier als besonders engagiert aufgefallen, indem er sagte, das Thema sei für Ihn noch lange nicht durch und die „GFO könne sich warm anziehen!“.

An unseren amtierenden Bürgermeister stellte ich an diesem Abend die Frage, was denn unsere gewählten Vertreter des Stadtrats nun für weitere Schritte unternehmen werden. 

Wie wir alle wissen, ist es leider nicht gelungen, die Schließung zu Beginn diesen Jahres zu verhindern, was ich immer noch nicht akzeptieren kann. Auch in Gesprächen mit den über 200 Unterstützern meiner Kandidatur wurde dieses Thema als großer Einschnitt für die Zukunft unserer Stadt angesehen.

Als Bürgermeisterkandidat führte ich in den letzten Monaten viele Gespräche, wie mit NRW-Gesundheitsminister Laumann (CDU), dem Träger des Lennestädter Krankenhauses,Dr. Gereon Blum, ebenso wie mit Fachanwälten für Krankenhaus- und Verwaltungsrecht.

 

Wirtschaft

Unser Wohlstand und unsere Arbeitsplätze hängen an der Wirtschaft. Doch viele Unternehmen und Mitarbeiter kämpfen. Sie fragen sich: Lohnt es sich noch zu investieren? Haben wir hier in Deutschland und in Lennestadt noch eine Perspektive?

Ich sage: Ja. Aber nur, wenn wir alle etwas dafür tun.

Lennestadt hat starke Betriebe, vom Handwerker bis zu Industrieunternehmen. Doch in den letzten Jahren ist diese Stärke auf eine harte Probe gestellt worden. Viele Unternehmerinnen und Unternehmer stehen vor großen Herausforderungen. Die Unsicherheit ist spürbar, Investitionen werden zurück gehalten, Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel.

Als Bürgermeisterkandidat für Lennestadt trete ich an, mit einem klaren Ziel: Wir müssen unsere Wirtschaft stärken. Wir müssen für mehr Bürokratieabbau sorgen und die Digitalisierung noch mehr vorantreiben, ebenso wie Investitionen in neue Technologien.

Dabei ist mir besonders wichtig: 
Unsere Kommune muss den Investoren dabei unter die Arme greifen, statt im Weg zu stehen.

 

Zuwanderung und Integration

Zuwanderung braucht klare Regeln und gegenseitige Verantwortung.
Ich setze mich für mehr Förderung in Form von Sprachkursen, Kinderbetreuung und beruflicher Ausbildung ein – damit Integration gelingt.

Gleichzeitig ist klar: Sprache ist der Schlüssel zur Gemeinschaft … Wer in Lennestadt leben will, muss sich auch aktiv einbringen.

Das heißt: Die Schätzung unserer Werte wie Demokratie, Religionsfreiheit sowie Gleichberechtigung von Mann und Frau, sozialversicherungspflichtige Arbeit annehmen, an Ausbildung teilnehmen oder sich gemeinnützig engagieren – was übrigens nicht nur für Zugezogene wichtig ist.

Lennestadt hat außergewöhnlich viele Beispiele von gelungener Integration – von Nachkommen der Gastarbeiter in der 4. Generation bis hin zu Neubürgern.

Ich erlebe leider immer wieder, dass Menschen aufgrund ihrer Herkunft diskriminiert werden, aber leider auch, dass nicht alle Zuwanderer die oben genannten Grundwerte unserer Demokratie anerkennen.

Hier sehe ich eine sehr große Herausforderung, die wir nicht ignorieren dürfen, da ansonsten die Entfremdung weiter fortschreiten und der soziale Zusammenhalt geschwächt wird. Die bereits stattfindenden Veranstaltungen, wie unter anderem das Kulturfest in Meggen, möchte ich noch stärker unterstützen.

Klimaschutz

Als Kind habe ich in den Wäldern Abenteuer erlebt. Heute ist der Wald stark geschädigt.

Nicht nur durch den Klimawandel, sondern auch durch Monokulturen wurde dieser anfällig für Schädlinge.

Ich bin der Meinung, vor allem in den Waldgebieten wird der Naturschutz gebraucht, um uns vor Hochwasser und Trockenheit zu schützen.

Ich stehe gegen den Einsatz von Chemikalien und flächendeckende Wildzäune in unseren Wäldern.

Energisch spreche ich mich für sinnvolle Umweltauflagen aus, allerdings sollten hierbei nicht unnötig Gewerbe- oder Baugebiete verzögert oder behindert werden.

Der Ausbau von Windkraftanlagen hat mittlerweile die Schmerzgrenze vieler Lennestädter überschritten. Eine Ausweitung über die ausgeschriebenen Windenergiegebiete sehe ich als nicht zielführend. Vielmehr sollten auch die Potentiale aus Wasserkraft und Photovoltaik weiter ausgebaut werden – selbstverständlich unter Einbezug der betroffenen Bevölkerung.

Den Begriff ,,Nachhaltigkeit“ beziehe ich nicht nur auf Umweltschutz , sondern auch auf ,,nachhaltige“ Entscheidungen in der Verwaltung, die Probleme dauerhaft lösen.

Beruflicher Werdegang

seit Mai 2024
Mennekes Elektrotechnik
GmbH & Co. KG
Teamleiter

konstruktive Qualitätssicherung

Mai 2016
IHK Dortmund
Gepr. Technischer Betriebswirt
November 2014
Mennekes Elektrotechnik
GmbH & Co. KG
Qualitätsingenieur
2012 bis 2014
Gustav Hensel GmbH & Co. KG
Prüfingenieur
2008-2012
FHWT Oldendenburg /
Gustav Hensel GmbH & Co. KG
Duales Studium
2007-2008
Berufskolleg Technik, Siegen
Fachhochschulreife
2002-2006
Gustav Hensel GmbH & Co. KG
Ausbildung zum Energieelektroniker

Erfahrungen und Besuche

Zu Beginn meiner Beschäftigung im Jahr 2014 bei der Fa. MENNEKES hatte ich mit weiteren neuen Mitarbeitern die Möglichkeit, an Walter Mennekes Fragen zu stellen. Mit dem Wissen, dass er gute Kontakte zum früheren Bundeskanzler, der Bundeskanzlerin sowie unserem Bundespräsidenten pflegte, erkundigte ich mich zum Stand und zur Planung bezüglich der Tochtergesellschaften in Osteuropa.

Am 17. September 2015 besuchte ich einen Vortrag von Dr. Antonia Rados, der bekannten RTL-Auslandsreporterin, zum Thema: „Die arabische Welt im Umbruch: Hoffnung oder Gefahr?“ Frau Dr. Rados sprach über die aktuelle Lage der unterschiedlichen Nationen im arabischen Raum und den „Arabischen Frühling“.

Am 11. September 2019 besuchte ich einen Vortrag von Friedrich Merz in der Stadthalle Schmallenberg zum Thema „Perspektiven der Wirtschafts- und Finanzpolitik“. Friedrich Merz sprach über seine Einschätzung zu den geopolitischen Herausforderungen über die USA unter der ersten Amtszeit von Donald Trump, den sich zuspitzenden Konflikt zwischen Russland und der Ukraine sowie die Planung der neuen Seidenstraße unter der Schirmherrschaft der Volksrepublik China.

Bei meinen vielzähligen privaten und geschäftlichen Reisen im In- und Ausland konnte ich zudem viele Erfahrungen sammeln, welche Ansichten die Menschen dort bewegen und wie die Zusammenarbeit mit Deutschland eingeschätzt wird. Hier kam immer wieder zum Vorschein, dass Deutschland und unsere Bevölkerung als besonders verlässlich und fair angesehen werden. Es sollte unser Ziel sein, dass diese „Werte“ weiterhin von jedem Einzelnen gelebt werden – von kommunaler bis hin zur internationalen Ebene.

SOnstiges